Samstag, 25. Oktober 2014

Selber gemachte Apfeltaschen mit selber gemachten Plunderteig

Ich wollte schon immer mal einen Plunderteig selber machen. Aber irgendwie hatte ich davor immer Angst.
Neulich sah ich im Internet bei essen & trinken ein Video, wo eine Damen Plunderteig machte.
Sah gar nicht so schwierig aus. Aber es braucht Zeit. Zwischen den Touren braucht der Teig einfach Zeit, sie zu entspannen. Plunderteig besteht aus feinen Hefeteig- und Butterschichten.

Hier ist ein super tolles Video, in dem Schritt für Schritt die Zubereitung für den  Plunderteig  gezeigt wird

Nun zeige ich euch, wie man mit dem Teig super lecker Apfeltaschen macht.

Selber gemachte Apfeltaschen


Zutaten:

Plunderteig
2 große Äpfel
1 EL Zitronensaft
6 EL Zucker
2 EL Mehl
 1 Ei

Zubereitung

Den Plunderteig 7 mm dünn ausrollen und in Quadrate schneiden.
Das Ei in eine Schüssel schlagen und verquirlen.
Die Quadrate am Rand dünn mit dem Ei bestreichen.
Äpfel schälen, entkernen, in kleine Würfel schnedien. Mit Zitronensaft, Zucker und Mehl vermischen.
Ca. 1 EL von der Füllung auf die untere Hälfte eines Quadrates geben, die obere Hälfte darüber klappen und die Ränder mit einer Gabel zusammen drücken. So mit allen Quadraten verfahren.
Die Teigtaschen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, und dort noch mal 20 Minuten gehen lassen.
Die Apfeltaschen nun bei 180 °C ca. 20 Minuten goldgelb backen.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Chia-Energieriegel

Ich stelle demnächst euch viele Rezepte mit Chia-Samen vor. Ich habe bis jetzt meine tägliche Portion Chia Samen immer nur in Saftschorle gerührt, 15 Minuten quellen lassen und dann gegessen/getrunken. Jetzt habe ich erst bemerkt (nach ca. 1 Monat) das in meinem Buch über Chia-Samen tolle Rezepte drin sind. Zusätzlich habe ich auf einer Internetseite etwas über Chia-Energieriegel gelesen, was mich total neugierig gemacht hat.
In diese Riegel kommen nur super gute Sachen rein wie getrocknete Früchte, Haferflocken, Leinsamen etc. Sie schmecken angenehm süß, sind weich und knuspern durch gehackte Mandeln und den Feigenkörnchen ein wenig. Sie machen auch angenehm satt. Allerdings darf man das trinken nicht vergessen.


Chia-Energieriegel

Zutaten für 1 Blech ( ca. 30-40 kleine Riegel)

150 g Chia Samen
100 g Reismehl
100 g Kartoffelstärke
100 g gehackte Mandeln (oder andere Nüsse)
100 g Rosinen
2 gehäufte TL Leinsamen
2 TL Zimt (könnter meiner Meinung nach mehr sein)
1/2 TL Salz
2 EL Honig
15 getrocknete Datteln
7 getrocknete Feigen
150 ml Wasser
150 ml Apfelsaft (oder ein anderer Fruchtsaft)
3 Bananen (am besten die schön reifen mit dunklen Flecken auf der Schale)

Zubereitung

  •  Backofen auf 180 °C vorheizen.
  • Ein Backblech mit Backpapier belegen.
  • Wasser, Apfelsaft Leinsamen und 50 g Chia-Samen in eine große Schüssel geben und verrühren.
  • Datteln und Feigen klein schneiden und dazu geben. Alles etwas quellen lassen.
  • In der Zwischenzeit Reismehl, Kartoffelstärke, 100 g Chia-Samen, Rosinen, Zimt und Salz in eine weitere Schüssel geben und gut vermischen.
  • Bananen schälen, in Stücke schneiden und zu der Mischung mit den Chia-Samen geben, und mit einem Pürierstab gut pürieren.
  • Die pürierte Masse zu den trockenen Zutaten geben und alles gut vermischen.
  • Den Teig auf das mit Backpapier belegte Backblech verteilen, so dass es so hoch ist wie normale Eiweißriegel.
  • Blech in den Backofen schieben und ca. 20 - 25 Minuten backen.
  • In Riegel schneiden, und die Riegel zum abkühlen auf ein Kuchenrost legen. Danach in Luftdichte Dosen verpacken.
 


Donnerstag, 16. Oktober 2014

Affenbrot (Monkeybread)

Vor zwei Wochen fing unser Proben-Marathon für die Oper (Zauberflöte) an. Da man zwischen den Proben auch mal was essen will/muss/sollte habe ich für den 1. Probentag einen Kuchen gemacht.
Eigentlich wollte ich Rohnudeln mit Zwetschgen gefüllt machen. Da ich aber nur tief gekühlte Zwetschgen hatte, und die sehr viel Feuchtigkeit abgeben, habe ich mich nicht getraut, die zu machen.
In der Arbeit redete ich über mein Problem mit meinen Kollegen und eine Kollegin schlug mir das Affenbrot vor, welches immer super gut bei ihren Kindern ankommt.
Also suchte ich im Internet und fand auch was. Es ist ein Hefegebäck. Aus Hefeteig werden kleine Kugeln geformt, die dann in flüssiger Butter getunkt und danach in Zimt und Zucker gewälzt werden.
Da es bei den Proben um die 60 Personen waren, machte ich gleich eine ganze große Auflaufform.
Beim nächsten mal werde ich kleinere Teigkugeln machen, das schaut glaube ich, noch schöner aus.
Nun spanne ich euch aber nicht länger auf die Folter.


Affenbrot (Monkey Bread)

Zutaten:

4 EL weiche Butter
480 ml lauwarme Milch
160 ml lauwarmes Wasser
110 g Zucker
1 TL Salz
2 Würfel frische Hefe
800 g Mehl
500 g brauner Zucker
8 EL Butter, geschmolzen
2 EL gemahlener Zimt

Zubereitung:

  • Mehl mit Salz vermischen und in eine große Schüssel geben. In die Mehlmischung eine Mulde drücken. 
  • Hefe mit den Fingern in die Mulde drücken, 1 TL Zucker von den 110 g Zucker darüber streuen. 
  • Milch mit Wasser vermischen. Temperatur entweder mit einem Thermometer oder mit einem Finger prüfen. Die Flüssigkeit sollte Körpertemperatur haben (also 37 °C), sonst sterben euch die Hefepilze ab.
  • Etwas Flüssigkeit zu der Hefe in der Mehlmulde geben und mit einer Gabel vermischen. 
  • Schüssel abdecken, in das Spülbecken warmes Wasser einlaufen lassen und die Schüssel in das warme Wasser stellen.
  • 15 Minuten warten.
  • Nun kommt der restliche Zucker, die restliche Milch-Wasser-Mischung und die Butter dazu. Alles mit dem Handrührgerät mit Knethaken zu einem Teig kneten. Diesen Teig dann noch weitere 5 Minuten kneten, bis ein schön glänzender, nicht mehr klebender und weicher Teig entstanden ist. 
  • Eine Schüssel leicht einfetten und den Teig hineingeben. Schüssel abdecken und in warmes Wasser stellen. 
  • Teig 60 Minuten gehen lassen.
  • Kurz bevor die Zeit abgelaufen ist, die Flüssige Butter in eine Schale geben. Zucker und Zimt vermischen und in eine zweite Schale geben.
  • Eine große Auflaufform einfetten
  • Aus dem Teig kleine Bällchen formen, diese dann zuerst in Butter tauchen und danach im Zucker wälzen. Danach kommen sie gleich in die Auflaufform
  • Wenn alle Bällchen in der Butter und im Zucker waren und nun in der Auflaufform sind, die Auflaufform mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Am nächsten Tag die Auflaufform aus dem Kühlschrank nehmen und noch mal für 1 Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen.
  • Backofen auf 180 °C vorheizen
  • Das Monkey Bread für ca. 50 Minuten backen.
  • Danach das Affenbrot 10 Minuten in der Form ruhen lassen und dann auf ein Brett stürzen. Seit vorsichtig, da der flüssige Zucker extrem heiß ist.
Von dem Monkey Bread rupft man sich eine Kugel runter und isst sie, am besten noch warm, mit Kaffee, Tee oder auch mit heißer Schokolade.