Sonntag, 28. September 2014

Meine Erfahrungen übers Kurzzeitfasten

Tja, viele von euch werden sich denken: Oh mein Gott! Was fängt die den schon wieder an!
Ich brauche anscheinend irgendwie immer Abwechslung und mache alles so in einer Wellenartigen Bewegung, bedeutet, dass ich eine Zeitlang etwas total super finde, und dann eher weniger mache, aber später dann vielleicht doch wieder. Das gehört anscheinend zu mir. Ich habe es akzeptiert und bin mal gespannt, wie lange ich das jetzt mache.

Seit ca. 4 Wochen mache ich Kurzzeitfasten.

Was ist das?
Bestimmt kennt ihr das Heilfasten. Dort isst man längere Zeit nichts und trinkt nur Säfte, Tee und Brühen. Das macht man meistens nur einmal im Jahr und isst ansonsten normal.
Man hat inzwischen herausgefunden, dass öfteres und kürzeres Fasten besser ist.
Beim Kurzzeitfasten verkürzt man die Zeitfenster fürs essen und verlängert die Zeitfenster fürs Fasten.
Jeder fastet eine gewisse Zeit lang - jeden Tag. Nämlich wenn ihr schläft. 
Und nun kann man entweder das Frühstück Stück für Stück nach hinten schieben, bis man 16 Stunden fastet, und 8 Stunden Zeit zum essen hat. Oder man schiebt das Abendessen nach vorne - je nach dem was euch besser passt. Ich brauche nicht unbedingt ein Frühstück, aber bekomme Abends immer Hunger. Man kann die Fastenphasen je nach belieben verlängern. Man kann 1 Tag fasten, und 1 Tag essen - so im wechsel.

Was bringt das Kurzzeitfasten?
Kurzzeitfasten wird als aller erstes zum Abnehmen verwendet. Ihr habt ja weniger Zeit zum essen, also esst ihr folglich auch meist weniger.
Daniel Roth hat einen tollen Blog , ein tolles Buch (das ich schon gelesen habe), wo er alles genauer beschreibt.
Ich bemerke, dass ich weniger Heißhunger auf Süßigkeiten habe.
Ebenso soll das Fasten gut für das Gehirn sein .

Es gibt auch ein tolles Forum, wo ihr euch Unterstützung holen könnt :http://www.victu.net/

Das hier soll keine Werbung sein, sondern nur eine Empfehlung, weil es mir und meiner Mutter super gut tut!

Was ich am Kurzzeitfasten so toll finde, ist dass ich mir am Morgen keinerlei Sorgen über mein Frühstück machen muss. Ich richte mich her und fahr in die Arbeit.

Kennt ihr Kurzzeitfasten schon? Wenn ja, was haltet ihr davon?

Mittwoch, 24. September 2014

Mein 1. Blogevent! Zeigt mir eure besten Blechkuchen!!!

Ich bin jetzt mal gaaanz mutig und starte meinen 1. Blogevent! 


Und das ganze hat sogar einen Grund:
Die Überübernächste Woche wird der Hammer. Der Bachchor probt in der Woche fast jeden Tag + hat in der selben Woche 3 Aufführungen von der Zauberflöte.
Nun wurde der Chor gebeten, sich um die Versorgung während der Proben zu kümmern - da wir hübsch viele Leute sein werden (ich schätze mal so 50 ??). Wenn da irgendjemand immer was z. B. vom Subway holen müsste, täten die vom Subway erst mal einen Schock bekommen und der Auserwählte könnte höchstwahrscheinlich eine Zeitlang nicht mitproben. Pizzalieferant gäbs auch noch, aber 5 mal hintereinander Pizza? Nein Danke.
Da ich am besten (zumindest die meiste Zeit) gut backen kann, möchte ich einen Kuchen backen.
Mein erster Gedanke: Cupcakes! Ist aber nicht wirklich praktisch. Erstens machen sie eine ziemliche Arbeit, zweitens kann ich höchstens 24 Stück auf einmal machen und drittens sind sie mit Creme schlecht zum nebenbei essen. Ich möchte nicht wissen, wie die Noten dann aussehen!
Mein zweiter Gedanke: Cake Pops. Gedanken gleich verworfen weil ich für 50 Personen ja immens viele Cake Pops machen würde - und wann mach ich das?
Mein dritter und bisher bester Gedanke: einen schönen Blechkuchen. Einen saftigen Blechkuchen vielleicht mit Früchten den jeder mag - aber ohne irgendeine Creme, die runterlaufen kann.

Aber was für einen? Ok, ich habe das super tolle Rezept für den gedeckten Apfelkuchen von Marion auf dem Blech - aber der ist relativ aufwändig und unsere Äpfel sind noch nicht reif (und ich weigere mich irgendwie, jetzt Äpfel zu kaufen, wenn in einem Monat eh die Apfelschwemme kommt)

Deshalb meine Aufforderung an euch:

Zeigt mir eure besten Blechkuchen bis zum 30.09.2014!


Wie?

Wenn ihr einen Blog habt, postet ihr dort das Rezept und schreibt den Link in ein Kommentarfeld.

Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr auch mitmachen - schreibt einfach das Rezept als Kommentar.

Unter allen Rezepten werde ich eines per Los ziehen - und diese Gewinnerin oder der Gewinner bekommt von mir eine selber gemachte Seife und ich werde natürlich dieses Rezept nachbacken.

Ich bin gespannt, was euch so alles einfällt!

Montag, 22. September 2014

DIY Fußbad

Wenn man den ganzen Tag nur rumgelaufen ist - tun einem nach so einen Tag die Füße ganz schön weh und man möchte sich und die Füße verwöhnen.
Bloß hat man (zumindest geht es mir oft so) gerade dann kein Fußbadsalz oder ähnliches daheim.
Aus der Not heraus habe ich neulich aus Kräutern ein  super entspannendes Fußbad gemacht. Seitdem darf ich es immer wieder für meine Famile machen.

DIY Fußbad


Ihr braucht:

Einige Stengel frischen Salber (wenn ihr nur getrockneten habt, braucht ihr ca. 1 TL)
Einige Stängel frische Pfefferminze (getrocknete Pfefferminze: 1 TL)
3 TL getrocknete Lavendlblüten oder einige Tropfen echtes Lavendelöl
etwas Sahne (wenn ihr Lavendelöl verwendet)
nach Bedarf etwas Salz (aber nicht mehr als 10 g, da es ja nicht brennen soll!)

So wird es gemacht:


Wenn ihr frische Kräuter habt, zupft ihr die Blätter von den Stängeln und hackt diese einmal grob durch.  Nun gebt ihr die Kräuter in ein Gefäß und übergießt sie mit einen Liter kochenden Wasser. Nun deckt ihr das Gefäß entweder mit einem Deckel ab oder mit Frischhaltefolie.
Das solltet ihr nun mindestens 10 Minuten, besser einige Stunden durchziehen lassen.


Jetzt seiht ihr diesen Kräutersud durch ein feines Sieb in eine Fußbadewanne und füllt es mit lauwarmen Wasser auf. Wenn ihr Lavendelöl verwendet, rühr ihr einige Tropfen in etwas Sahne und gibt es erst jetzt ins Fußbad.
Wenn ihr mög könnt ihr etwas Salz im Fußbad auflösen.

Nun badet ihr eure Füße für ca. 15- 20 Minuten und entspannt. Danach trocknet ihr die Füße gründlich ab und cremt sie ein.

Grießbrei mit Kirschkompott

Wenn das Wetter draußen dunkel und kalt ist, die Nächte lang, die Tage kurz sind, und man auch noch lange Arbeitstage hat, braucht man ab und an einen Seelentröster.
Aber auch ohne Grund kann man sich mal mit einem leckeren Grießbrei verwöhnen!
Mit übrig gebliebenen, kalten Grießbrei kann man auch noch einige leckere Sachen machen.

Grießbrei mit Kirschkompott


Zutaten für 4-5 Personen


Für den Grießbrei

800 ml Milch
200 ml Sahne
6 TL Zucker
1 TL Zimt
Vanillearoma oder Vanillezucker
1 Prise Salz
evtl. 1 -2  Eigelb
90 - 110 g Weichweizengrieß (Leute mit einer Glutenunverträglichkeit können hier Polenta, also Maisgrieß verwenden - schmeckt genau so gut)

Für das Kirschkompott

1 Glas Schattenmorellen
2 TL Zimtzucker
1 1/2 TL Kartoffelstärke

Zubereitung:


Grießbrei


Den Grieß in eine Schüssel geben und mit ca. 200 ml Milch anrühren.

Restliche Milch mit der Sahne, Zucker, Zimt, Vanillearoma und Salz in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen lassen.

Den angerührten Grieß hinzufügen und unter ständigem Rühren so lange vor sich hin köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Nun nach bedarf noch 1-2 Eigelb zügig unterrühren. Jetzt darf der Grießbrei nicht mehr kochen - sonst gerinnt das Ei.


Kirschkompott


Die Schattenmorellen in einen Topf geben - etwas Saft abschöpfen und darin die Stärke glattrühren. Die angerührte Stärke wieder zurück zu den Kirschen geben, verrühren.

Zimtzucker dazu geben und die Kirschen aufkochen lassen. Nun sollte der Saft der Kirschen etwas dicklich sein. Wenn ihr es dicker mögt, rührt einfach etwas Kartoffelstärke in etwas kaltes Wasser und gebt dieses zu den Kirschen. Noch einmal aufkochen lassen.
Kirschkompott abschmecken und in eine Schüssel füllen



Grießbrei in einen tiefen Teller geben, Kirschkompott dazu geben und servieren.



Glutenfreier Zwetschgendatschi mit Streuseln

Wer mich auf facebook verfolgt, hat vielleicht am Samstag meinen verärgerten "Schrei" gelesen.
Ich habe meinen ersten glutenfreien Zwetschgendatschi gemacht - bis er im Ofen war, lief alles gut - aber dann liefen die Streusel davon. Meine Mutter schob das auf die Streusel - ich denke, dass es eher die eingefrorenen Zwetschgen waren - was meint ihr?



Jedoch  schmeckt er bis auf den zu dick geratenen Rand sehr lecker-  und er ist nach 2 Tagen schon restlos aufgegessen.


Glutenfreier Zwetschgendatschi mit Streuseln


Zutaten für eine 26er Springform


Für den Hefeteig

200 g Reismehl
100 g Kartoffelstärke
1 TL Guarkernmehl
20 g frische Hefe (ca. 1/2 Würfel) 
30 g Zucker
1 Ei
100 ml lauwarme Milch
80 g weiche Butter
Zitronenabrieb von 1 unbehandelten Zitrone

Für die Füllung 

ca. 1 kg entsteinte Zwetschgen
2 EL Zimtzucker

Für die Streusel

100 g Reismehl
50 g Kartoffelstärke
1 gestrichener TL Guarkernmehl
150 g Zucker
150 g kalte Butter
etwas Vanille-Butter-Aroma oder 1 Pck. Vanillezucker

Zubereitung


Hefeteig:

Reismehl, Kartoffelstärke, Guarkernmehl und 1 Prise Salz miteinander vermischen. In die Mehlmischung eine Vertiefung drücken. Da kommt jetzt 1 TL vom Zucker rein. Dazu bröselt ihr die Hefe und gießt die lauwarme Milch dazu. Etwas verrühren. Die Schüssel abdecken und in lauwarmes Wasser stellen und 15 Minuten ruhen lassen

Streusel:

Reismehl, Kartoffelstärke, Guarkernmehl und Zucker miteinander vermischen. Kalte Butter in kleine Stücke dazu geben, ebenfalls das Aroma dazugeben und alles rasch zu Streuseln verarbeiten. Die fertigen Streusel in der Zwischenzeit kalt stellen.

Hefeteig:

Inzwischen ist der Vorteig fertig. Nun kommt das Ei, die Butter und der Zitronenabrieb dazu. Jetzt alles zu einem Teig verarbeiten und so lange kneten, bis der Teig sich vom Schüsselrand löst. Wieder abdecken und ins lauwarme Wasser stellen - hier darf sich der Teig etwa eine Stunde ausruhen.

Nach einer Stunde wird eine 26er Springform eingefettet. Den Teig in die Form geben und auf dem Boden verteilen (ich habe den Teig auch am Rand hochgezogen - kann das aber nicht empfehlen)

Die Zwetschgen von aussen nach innen Dachziegelartig auf den Hefeteig legen, mit 2 EL Zimtzucker bestreuen. Die Streusel auf den Zwetschgen verteilen.

Den Zwetschgendatschi bei 170 °C ca. 45 - 50 Minuten backen.

Dazu schmeckt frisch geschlagene Sahne.

Samstag, 20. September 2014

Eiweißbrot

Ich versuche Abends viel Eiweiß und wenig Kohlenhydrate zu essen - das soll super zum Abnehmen sein - und auch gut für die Gesundheit.
Blos mag man ab und an auch mal eine Scheibe Brot am Abend.
Richtiges Brot hat aber eine Menge Kohlenhydrate.
Aber dieses Eiweißbrot hat wenig Kohlenhydrate und viel Eiweiß und ist schnell gemacht.

Eiweißbrot


Zutaten:


100 g geschrotete Leinsamen
4 EL Weizenkleie
5 EL Kartoffelstärke
100 g gemahlene Mandeln
1 Pck. Backpulver
1 gestrichener TL Salz
300 g Magerquark
8 Eiweiß (oder Hühnereiweißpulver von Hobbybäcker + das Wasser laut Packungsangabe)
Kürbiskerne
Fett zum einfetten der Form

Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten, bis auf die Kürbiskerne in einer Schüssel miteinander vermischen. Die nassen Zutaten dazugeben und alles gut verrühren. Eine Kastenform gut einfetten - mit Kürbiskernen ausstreuen. Teig einfüllen, glattstreichen und mit Kürbiskerne bestreuen.

Bei 180 ° C Ober/Unterhitze ca. 50 Minuten backen. 10 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann vorsichtig stürzen.

Dies ist eine Variante von Enies Eiweißbrot. Sie streicht die Kastenform nur mit Wasser aus (was ich letztes Mal wieder gemacht habe) und da bleibt mit das Brot immer hängen (deswegen gibt es kein Foto - ihr möchtet nicht wirklich ein zerbröckeltes Brot sehen, oder?)

Das Brot schmeckt sehr lecker und erinnert an ein Körnerbrot.

Am besten toastet ihr es kurz auf - da es in der Mitte oft ein wenig weich ist.

Heute, am 24.09.2014, habe ich es noch mal gebacken, und es wollte aus der Form:



Montag, 15. September 2014

Der erste deutesch Blogger Kommentiertag 2014

Gestern war der erste deutsche Blogger Kommentiertag.
Leider bin ich bei der Liste auf Facebook völlig durcheinander gekommen.
Ich habe mir gedacht, dass ich hier schreibe, welche Seiten schon besucht habe. So behalte ich wenigstens die Übersicht. Bitte seid mir nicht böse, wenn ich nicht zu jedem Blog hier was schreibe - es sind nämlich sehr viele Blogs!
Und die Nummerierungen haben nichts damit zu tun, wie gut mir die Blogs gefallen - es ist einfach nur eine Nummerierung.

Nr. 1:
http://neontrauma.de/
Ist ein Blog von Anne, die seit 2008 in ihrem Blog eine persönliche und meiner Meinung nach liebevolle Mischung aus Fotografien, aus Turtorials und Artikeln über das Bloggen Allgemein und Wordpress im Besonderen, aus Berichten von ihrem Training, einigen Rezepten, aus Konzertberichten und der ein oder anderen Geschichte aus dem Alltag.

Mir hat der Artikel : Tschüss Filofax - Hello Moleskine gefallen, in der der überall bekannte Filofax mit dem Kalender von Moleskine verglichen wird. Und tja, für 2015 werde ich mir wohl einen Moleskine Kalender kaufen.

Nr. 2:
http://vanilla-and-beans.blogspot.de/
In dem Blog von Nicole findet ihr viele Vegane Rezepte, die sich sehr lecker anhören bzw. lesen.

Bei Nicole fand ich das Rezept von Palak Paneer sehr lecker, da ich schon öfters Paneer pur gemacht habe ,aber noch nie weiter verwendet habe.

Nr. 3:
  http://quasselrunde.blogspot.de/   

Nr. 4:
http://himbeertraum21.blogspot.de/

Nr. 5:
http://himmelsblumen.blogspot.de/

Nr. 6:
http://lovelisaxo.blogspot.de/

Nr. 7
http://www.nicky-testet.de/

Nr. 8
http://www.vegankitchenbeauty.de/

Nr. 9
http://www.so-is-des.de/

Nr. 10:
http://www.taste-of-beautiful.de/wordpress/

Das wars jetzt erst mal für heute! Morgen  schau ich mich dann durch weitere Blogs durch.

So, heute gehts weiter mit der Nr. 11
http://www.scattysbuecherblog.blogspot.de/

Nr. 12
http://www.corneliafranke.org/

Nr. 13
http://claudiasbuecherhoehle.blogspot.de/

Nr. 14
http://ricas-fantastische-buecherwelt.blogspot.de/

Nr. 15
http://sheenascreativworld.blogspot.de/

Nr. 16
http://sheenascreativworld.blogspot.de/

Nr. 17
http://myindiebooks.de/emma-s-rose/491/

Nr. 18
http://buechernest.blogspot.de/

Nr. 19
http://lissianna-schreibt.jimdo.com/

Nr. 20
http://yasinkurtkassel.wordpress.com/


Und am Freitag kommen die nächten 10 Blogs !

Und weiter gehts

Nr .21
http://tealiciousbooks.blogspot.de/

Nr. 22
http://tintenhain.wordpress.com/

Nr. 23
http://herzgeschichten.blogspot.de/

Nr. 24
http://readformylife.wordpress.com/

Nr. 25
http://7hundert.blogspot.de/

Nr. 26
http://lilienlicht.de/

Nr. 27
http://niliversum.wordpress.com/

Nr. 28
http://dieschwesterngrimm.blogspot.de/

Nr. 29
http://www.beckysworldofbooks.de/

Nr. 30
http://missrosesbuecherwelt.blogspot.de/

Nr. 31
http://linejasmin.blogspot.de/search/label/Startseite



Zweierlei Pfannkuchen mit Kartoffelstärke

Ich versuche weitesgehend auf Getreide, vor allem auf Gluten zu verzichten. Ich habe zwar keine nachgewiesene Glutenunverträglichkeit, aber ich merke immer, wenn ich Gluten (z.B. Brezen etc.) gegessen habe, ich aufgeschwämmt bin, Heißhunger auf noch mehr Weizen bekomme usw.
Jedoch sind so ab und an mal Pfannkuchen lecker - egal ob als Wrap mit Fleisch und Gemüse gefüllt oder mit Nutelle oder anderem süßen Brotaufstrich - oder auch als Suppeneinlage.
Lange habe ich darauf verzichtet - oder sie dann mit schlechten Gewissen und Nebenwirkungen gegessen.
Nun habe ich neulich im Internet 2 verschiedene Rezepte mit Pfannkuchen - ohne Getreide, aber mit Kartoffelstärke gefunden. Das eine Rezept ist voll lecker  - das andere ... na ja... sagen wir mal so, man könnte einen Einbrecher damit erschlagen.
Nun will ich euch nicht länger auf die Folter spannen!

Pfannkuchen Nr. 1 (die nicht so guten)

Zutaten für 3 Pfannkuchen:

 75 g Kartoffelstärke
170 ml Milch
1 Prise Salz
1 Ei
85 g Kartoffelstärke

Zubereitung:

75 g Kartoffelstärke mit Milch, Salz und Ei verrühren. Zum Schluss die 85 g Kartoffelstärke unterrühren. Daraus 3 Pfannkuchen im heißen Fett backen.


Pfannkuchen Nr. 2 (die sehr leckeren)

Zutaten für 3 Pfannkuchen:

4 Eier
50 - 6ß g Zucker (optional)
75 g Schmand oder Sahne
100 g Kartoffelmehl

Zubereitung:

Für dünne Pfannkuchen alle Zutaten miteinander verrühren und wie bei normalen Pfannkuchen den Teig dünn in Fett ausbraten. Für dickere Pfannkuchen die Eier trennen. Eigelb mit Zucker, Schmand und Sahne verrühren, Kartoffelstärke unterrühren. Eiweiß zu Eischnee steif schlagen und unter die Eigelbmasse heben.

ACHTUNG:

Bitte bei beiden Rezepten beachten, dass sich die Kartoffelstärke sehr schnell wieder absetzt. Also vor jedem Pfannkuchen den Teig gut durchrühren. Die Nr. 2 schmeckt wirklich wie Pfannkuchen mit normalen Weizenmehl.


Mein erster Zwetschgendatschi

Gestern habe ich meinen ersten Zwetschgendatschi gebbacken - unser Zwetschgenbaum (auf Norddeutsch Pflaumenbaum) hat dieses Jahr soo viele Früchte getragen. Einen  kleinen Teil habe ich dafür zu einem Zwetschgendatschi (auf Norddeutsch Pflaumenkuchen) verarbeitet. Normalerweise wird ein Zwetschgendatschi auf einem Backblech gemacht. Da wir aber nicht soo viel Kuchen essen, habe ich den Kuchen in einer Springform gemacht.

Mein erster Zwetschgendatschi

Zutaten für eine 26er Springform:

300 g Mehl
30 g Zucker
1/2 Würfel frische Hefe oder 1 Pck. Trockenhefe
1 Ei
100 ml Milch
40 g Butter
1 Prise Salz
1 Pck. Dr. Oetker Zitroback
1 kg Zwetschgen, entsteint, eingeschnitten, aber nicht durchgeschnitten
Zimtzucker
etwas Hagelzucker
Butterflöckchen

Zubereitung:

Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde rein drücken. 1 TL vom Zucker und das Salz in die Mulde streuen. Hefe dazu bröseln oder streuen. Lauwarme Milch vorsichtig in die Mulde gießen und mit der Hefe verrühren. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und in ein warmes, aber nicht heißes Wasserbad stellen. Diesen Vorteig 15 Minuten gehen lassen.
Nach den 15 Minuten die restlichen Zutaten in die Schüssel zum Vorteig geben. Alles zu einem Teig verkneten. Teig wieder abdecken und nochmal im Wasserbad 30 - 60 Minuten gehen lassen.
Eine 26er Springform gut einfetten.
Hefeteig auf den Boden der Springform verteilen. Zwetschgen wie Dachziegeln in die Form schlichten, mit Zimtzucker bestreuen und kleine Butterflöckchen darauf verteilen.
Zwetschgendatschi für 40 Minuten bei 180 °C bei Ober/Unterhitze backen.
Zwetschgendatschi lauwarm abkühlen lassen, mit Hagelzucker bestreuen und mit Vanillesahne servieren.


Samstag, 13. September 2014

Nun habe ich sie auch, die Chia-Samen

Ewig lang bin ich um die Chia-Samen im Refomhaus herum geschlichen. Ich habe im Internet so viel gutes über die kleinen, grau bis schwarzen Samen gelesen - aber andererseits sind 7,95 € für 220 g ein sehr stolzer Preis! Aber Neugier siegt!
Die Chia Pflanze (salvia hispanica) ist eine Salbeiart und stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Seit über 5000 Jahren sind dort Chiasamen als energiereiches und wertvolles Lebensmittel bekannt. Diese kleinen Samenkörner sind reich an Ballaststoffen, reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, reich an Omega-3-Fettsäuren, und reich an Alpha-Linolensäure. Zudem sind sie sehr reich an Calcium, Kalium, Magnesium, Eisen und Zink.

Was bewirken die Chiasamen im Körper? Durch den hohen Kaliumgehalt sind diese Samen entwässernd. Eingeweicht in Wasser quellen die Samen auf und bilden ein Gel, das sich sehr positiv und neutralisiernd auf die Verdauung und auf dem Darm auswirkt. Wenn man täglich die Samen einnimmt, soll man laut einer Internetseite sogar einen geschädigten Darm regenerien und heilen können. Dadurch wirken sie auch Entgiftend. Durch ihre vielen Ballaststoffen halten die Samen auch sehr lange satt.

Wie isst man diese Samen?
Man kann Chiasamen auf ganz viele verschiedenen Arten essen. Chiasamen schmecken wirklich nach nichts, somit kann man sie überall dazu essen.
Chiasamen kann man roh und uneingeweicht über Müsli streuen, mit in Smoothies geben.
Allerdings kann der Körper die Nährstoffe besser verwerten, wenn die Saman eingweicht sind.
Dafür kann man einfach 15 g Samen in 125 ml Wasser einrühren. Dies lässt man für mindestens 15 Minuten ruhen - dieses Gel hällt sich für 3 Wochen im Kühlschrank. Dieses Gel kann man Pur essen, in Saft rühren etc.
Weit verbreitet ist auch die Herstellung eines Chia-Puddings. Dafür rührt man 4 EL Chiasamen in Kühmilch oder andere Milch (Mandel, Kokos, etc.), süßt und würzt es (zum Beispiel mit Kakaopulver) und lässt dies über Nacht im Kühlschrank quellen - die Konsistenz ist aber sehr komisch und nicht mein Fall.
Ich rühre meine Tagesportion gerne in ein Glas Apfelsaftschorle, lasse sie quellen und trinke dies. Das ist auch eine super tolle Nahrung für Sportler.
Wichtig ist, dass man immer viel dazu trinken muss, da sie sonst dem Körper zu viel Flüssigkeit entzieht!

Verwendet ihr auch Chiasamen? Wie esst ihr sie?

Mokka-Cake-Pops, glutenfrei



Letzte Woche hatte mein großer Bruder Geburtstag, und er wünschte sich von mir Cake-Pops, aber ohne Kuchen, sonder mit Marzipan. Da ich 1. kein Marzipan verwenden wollte, das billig und hauptsächlich aus Zucker besteht, und 2. solches nirgendwo bekam (falls jemand weis, wo man so ein gutes Marzipan bekommt, bitte ich um eine nette Nachricht), suchte ich im Internet nach einem Cake-Pop-Rezept, das glutenfrei war, und fand eines, das sich wunderbar las! Das ursprüngliche Rezept nennt sich: Peppermint-Moccha-Chocolate-Cake-Pops - ganz schön langer Name, oder? Ihr findet es auf www.paleofundue.com.
Nun aber zum Rezept!

Mokka-Cake-Pops


Zutaten:


Für den Kuchen:

60 g Kokos-Mehl
48 g Kartoffelstärke
30 g Kakao-Pulver
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
1/2 cup weiche Butter
2/3 cup Zucker oder anderes Süßungsmittel
1/2 cup starker heißer Kaffee (ich habe dafür in 125 ml heißen Wasser 4 -5 TL lösliches Espresso-Pulver gerührt - es könnte sogar ein wenig mehr sein)
170 g dunkle Schokolade
4 Eier
1 TL Schokolikör (hatte ich nicht, ich nahm französischen Karamell-Likör mit Salz, war auch gut)

Für das Frosting:

1/4 cup weiche Butter (ich hab aus versehen 1/2 cup weiche Butter verwendet, geht auch gut)
1/2 cup Kakao-Pulver
1/4 cup Ahornsirup
1 TL Pfefferminzextrakt (hab ich nicht gefunden, schmeckt auch ohne lecker, halt dann nicht nach Pfefferminz)

3 Beutel Kuchenglasur (ich habe die von REWE feine Welt genommen - je einen Zartbitter, Vollmilch und weiße Glasur, wobei ich die weiße Glasur nicht noch mal verwenden würde, weil ich ziemliche Probleme mit ihr hatte)
kleine Zuckerstreusel, zu große rutschen euch runter
Schaschlik-Spieße oder Cake-Pops-Stiele

Zubereitung:

  1. Kokosmehl, Stärke, Kakao-Pulver, Backpulver und Salz sieben.
  2. Butter und Zucker schaumig schlagen.
  3. Kaffee machen, Schokolade in Stücke brechen und mit dem heißen Kaffee übergießen und somit die Schokolade schmelzen. Evtl, müsst ihr das noch ein wenig in die Mikrowelle stellen, damit auch wirklich alles geschmolzen ist, aber achtet darauf, es nicht zu heiß zu machen.
  4. Abwechselnd die Mehlmischung und Eier unter die Buttermischung rühren. 
  5. Nun die leicht abgekühlte Schokolade unterrühren. Jetzt kommt der Schokolikör, einfach unterrühren. Zum Schluss den Teig noch mal aufschlagen für ca. 20 Sekunden.
  6. Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen und bei 180 °C ca. 50 Minuten backen.
  7. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, 10 Min. in der Form abkühlen lassen, und dann stürzen. Ganz auskühlen lassen.
  8. Den kalten Kuchen nun ganz fein zerbröseln. Harte Stücke wie zum Beispiel vom Rand lieber entfernen, sonst fallen euch die Cake-Pops auseinander.
  9. Für das Frosting rührt ihr einfach die dafür vorgesehenen Zutaten zusammen. 
  10. Jetzt gebt ihr Esslöffel für Esslöffel das Frosting zu den Kuchenbröseln. Die fertige Masse darf nicht zu feucht aber auch nicht zu trocken sein. Wenn ihr eine Kugel von der Masse formt, sollte nichts an euren Händen kleben bleiben und sie sollte nicht auseinander fallen. 
  11. Aus dieser Masse formt ihr nun 10 g schwere Kügelchen. 10 g ist meiner Meinung nach die perfekte Größe für Cake-Pops - da fallen so gut wie keine Cake-Pops runter! 
  12. Die Kügelchen auf ein Tablett legen und dieses dann in den Kühlschrank stellen.
  13. Mindestens 30 Minuten kühlen - über Nacht geht es aber auch.
  14. 1 Beutel Kuchenglasur nach Packungsaufschrift erwärmen, in eine Schüssel stellen, die man wiederum in eine Schüssel mit heißem Wasser stellt - so bleibt die Glasur lange Flüssig, und ihr könnt in aller Ruhe die Cake-Pops bearbeiten
  15. Jetzt nehmt ihr euch einen Spieß, und tunkt das Flache Ende so ca. 1 cm tief in die Glasur und steckt ihn gleich mit der schokolierten Seite in ein Bällchen - so macht ihr das bei jedem Bällchen. 
  16. Wenn ihr damit fertig seid, überzieht ihr die Cake-Pops mit der Kuchenglasur und verziert sie mit Zuckerstreusel. Oder ihr lässt die Glasur fest werden und besprenkelt den Cake Pop mit einer andersfarbigen Kuchenglasur.
  17. Steckt die Cake-Pops in Styropor oder stellt sie vorsichtig in ein nach oben weiter werdendes Glas.
  18. Wenn sie trocken sind, könnt ihr sie bis zu 4 Tagen im Kühlschrank aufbewahren - wenn bis dahin noch welche da sind :-)





Freitag, 5. September 2014

Lütticher Waffeln oder Gaufre Liége

Letztes Wochenende habe ich bei Herzelieb ein Rezept für Lütticher Waffeln oder Gaufre Liége gesehen. Das Rezept hat mich total fasziniert, da diese Waffeln mit Hefe gemacht werden, und nicht mit Backpulver, wie ich sie kenne. Auch sahen die Fotos so gut aus, dass ich diese Waffeln unbedingt mal machen wollte.
Wie gut dass am darauffolgenden Mittwoch 2 Freundinnen von mir zu besuch kamen, da musste ich nicht alles alleine essen :-)
Mein Rezept ist ein wenig anders als das von Herzelieb. Ich habe keinen Kardamom gefunden und Perlzucker gibt es bei uns nicht.
Die Waffeln werden schön knusprig und schmecken herrlich lecker nach Karamell! Meine Freundinnen und meine Mutter und natürlich auch ich, waren begeistert!

Lütticher Waffeln oder Gaufre Liége


Zutaten

250 g Mehl
1 Ei
30 g Sahne
70 g Wasser
20 g brauner Zucker
1/2 Pck. Trockenhefe
1 Prise Salz
120 g Butter
1 TL Honig
1 Pck. Vanillezucker
100 g Hagelzucker
Butter fürs Waffeleisen

Zubereitung

Das Ei sollte Raumtemperatur haben, und Sahne und Wasser sollten lauwarm sein, damit sich die Hefe so richtig wohl fühlt.

Ei, Sahne, Wasser, 1 TL vom Zucker in einer Schüssel verrühren. 80 g vom Mehl und die Hefe dazugeben, alles noch mal gut durchrühren. Das restliche Mehl auf den Vorteig geben.

Damit der Hefeteig schön gehen kann (er mag es am allerliebsten schön warm, aber nicht heiß) habe ich ins Spülbecken so viel warmes Wasser eingelassen, so dass die Teigschüssel nicht umkippen kann. Teigschüssel ins warme Wasser stellen, Teig abdecken und 1 Stunde gehen lassen.

Nach der Stunde kommt der restliche Zucker, die weiche Butter, der Honig und der Vanillezucker zu dem Vorteig und alles wird verknetet. Nun 3 Minuten kräftig kneten, dann den Teig 2 Minuten ruhen lassen, dann nochmal 3 Minuten kräftig kneten. Teig in eine große Schüssel geben und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag den Hagelzucker unter den Teig kneten und aus dem Teig 12 Kugeln formen, die je 50 g wiegen. Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzten, und an einem warmen Ort 80 Minuten gehen lassen.

Das Waffeleisen auheizen und gut einfetten. in die Mitte der Waffeleisen ein Teigbällchen legen, Waffeleisen schließen und 3-5 Minuten backen. Wenn die Waffeln goldgelb sind, vorsichtig aus dem Waffeleisen herausnehmen, da der karamellisierte Zucker sehr heiß ist!
Nach und nach alle Waffeln backen.