Sonntag, 28. September 2014

Meine Erfahrungen übers Kurzzeitfasten

Tja, viele von euch werden sich denken: Oh mein Gott! Was fängt die den schon wieder an!
Ich brauche anscheinend irgendwie immer Abwechslung und mache alles so in einer Wellenartigen Bewegung, bedeutet, dass ich eine Zeitlang etwas total super finde, und dann eher weniger mache, aber später dann vielleicht doch wieder. Das gehört anscheinend zu mir. Ich habe es akzeptiert und bin mal gespannt, wie lange ich das jetzt mache.

Seit ca. 4 Wochen mache ich Kurzzeitfasten.

Was ist das?
Bestimmt kennt ihr das Heilfasten. Dort isst man längere Zeit nichts und trinkt nur Säfte, Tee und Brühen. Das macht man meistens nur einmal im Jahr und isst ansonsten normal.
Man hat inzwischen herausgefunden, dass öfteres und kürzeres Fasten besser ist.
Beim Kurzzeitfasten verkürzt man die Zeitfenster fürs essen und verlängert die Zeitfenster fürs Fasten.
Jeder fastet eine gewisse Zeit lang - jeden Tag. Nämlich wenn ihr schläft. 
Und nun kann man entweder das Frühstück Stück für Stück nach hinten schieben, bis man 16 Stunden fastet, und 8 Stunden Zeit zum essen hat. Oder man schiebt das Abendessen nach vorne - je nach dem was euch besser passt. Ich brauche nicht unbedingt ein Frühstück, aber bekomme Abends immer Hunger. Man kann die Fastenphasen je nach belieben verlängern. Man kann 1 Tag fasten, und 1 Tag essen - so im wechsel.

Was bringt das Kurzzeitfasten?
Kurzzeitfasten wird als aller erstes zum Abnehmen verwendet. Ihr habt ja weniger Zeit zum essen, also esst ihr folglich auch meist weniger.
Daniel Roth hat einen tollen Blog , ein tolles Buch (das ich schon gelesen habe), wo er alles genauer beschreibt.
Ich bemerke, dass ich weniger Heißhunger auf Süßigkeiten habe.
Ebenso soll das Fasten gut für das Gehirn sein .

Es gibt auch ein tolles Forum, wo ihr euch Unterstützung holen könnt :http://www.victu.net/

Das hier soll keine Werbung sein, sondern nur eine Empfehlung, weil es mir und meiner Mutter super gut tut!

Was ich am Kurzzeitfasten so toll finde, ist dass ich mir am Morgen keinerlei Sorgen über mein Frühstück machen muss. Ich richte mich her und fahr in die Arbeit.

Kennt ihr Kurzzeitfasten schon? Wenn ja, was haltet ihr davon?

Mittwoch, 24. September 2014

Mein 1. Blogevent! Zeigt mir eure besten Blechkuchen!!!

Ich bin jetzt mal gaaanz mutig und starte meinen 1. Blogevent! 


Und das ganze hat sogar einen Grund:
Die Überübernächste Woche wird der Hammer. Der Bachchor probt in der Woche fast jeden Tag + hat in der selben Woche 3 Aufführungen von der Zauberflöte.
Nun wurde der Chor gebeten, sich um die Versorgung während der Proben zu kümmern - da wir hübsch viele Leute sein werden (ich schätze mal so 50 ??). Wenn da irgendjemand immer was z. B. vom Subway holen müsste, täten die vom Subway erst mal einen Schock bekommen und der Auserwählte könnte höchstwahrscheinlich eine Zeitlang nicht mitproben. Pizzalieferant gäbs auch noch, aber 5 mal hintereinander Pizza? Nein Danke.
Da ich am besten (zumindest die meiste Zeit) gut backen kann, möchte ich einen Kuchen backen.
Mein erster Gedanke: Cupcakes! Ist aber nicht wirklich praktisch. Erstens machen sie eine ziemliche Arbeit, zweitens kann ich höchstens 24 Stück auf einmal machen und drittens sind sie mit Creme schlecht zum nebenbei essen. Ich möchte nicht wissen, wie die Noten dann aussehen!
Mein zweiter Gedanke: Cake Pops. Gedanken gleich verworfen weil ich für 50 Personen ja immens viele Cake Pops machen würde - und wann mach ich das?
Mein dritter und bisher bester Gedanke: einen schönen Blechkuchen. Einen saftigen Blechkuchen vielleicht mit Früchten den jeder mag - aber ohne irgendeine Creme, die runterlaufen kann.

Aber was für einen? Ok, ich habe das super tolle Rezept für den gedeckten Apfelkuchen von Marion auf dem Blech - aber der ist relativ aufwändig und unsere Äpfel sind noch nicht reif (und ich weigere mich irgendwie, jetzt Äpfel zu kaufen, wenn in einem Monat eh die Apfelschwemme kommt)

Deshalb meine Aufforderung an euch:

Zeigt mir eure besten Blechkuchen bis zum 30.09.2014!


Wie?

Wenn ihr einen Blog habt, postet ihr dort das Rezept und schreibt den Link in ein Kommentarfeld.

Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr auch mitmachen - schreibt einfach das Rezept als Kommentar.

Unter allen Rezepten werde ich eines per Los ziehen - und diese Gewinnerin oder der Gewinner bekommt von mir eine selber gemachte Seife und ich werde natürlich dieses Rezept nachbacken.

Ich bin gespannt, was euch so alles einfällt!

Montag, 22. September 2014

DIY Fußbad

Wenn man den ganzen Tag nur rumgelaufen ist - tun einem nach so einen Tag die Füße ganz schön weh und man möchte sich und die Füße verwöhnen.
Bloß hat man (zumindest geht es mir oft so) gerade dann kein Fußbadsalz oder ähnliches daheim.
Aus der Not heraus habe ich neulich aus Kräutern ein  super entspannendes Fußbad gemacht. Seitdem darf ich es immer wieder für meine Famile machen.

DIY Fußbad


Ihr braucht:

Einige Stengel frischen Salber (wenn ihr nur getrockneten habt, braucht ihr ca. 1 TL)
Einige Stängel frische Pfefferminze (getrocknete Pfefferminze: 1 TL)
3 TL getrocknete Lavendlblüten oder einige Tropfen echtes Lavendelöl
etwas Sahne (wenn ihr Lavendelöl verwendet)
nach Bedarf etwas Salz (aber nicht mehr als 10 g, da es ja nicht brennen soll!)

So wird es gemacht:


Wenn ihr frische Kräuter habt, zupft ihr die Blätter von den Stängeln und hackt diese einmal grob durch.  Nun gebt ihr die Kräuter in ein Gefäß und übergießt sie mit einen Liter kochenden Wasser. Nun deckt ihr das Gefäß entweder mit einem Deckel ab oder mit Frischhaltefolie.
Das solltet ihr nun mindestens 10 Minuten, besser einige Stunden durchziehen lassen.


Jetzt seiht ihr diesen Kräutersud durch ein feines Sieb in eine Fußbadewanne und füllt es mit lauwarmen Wasser auf. Wenn ihr Lavendelöl verwendet, rühr ihr einige Tropfen in etwas Sahne und gibt es erst jetzt ins Fußbad.
Wenn ihr mög könnt ihr etwas Salz im Fußbad auflösen.

Nun badet ihr eure Füße für ca. 15- 20 Minuten und entspannt. Danach trocknet ihr die Füße gründlich ab und cremt sie ein.

Grießbrei mit Kirschkompott

Wenn das Wetter draußen dunkel und kalt ist, die Nächte lang, die Tage kurz sind, und man auch noch lange Arbeitstage hat, braucht man ab und an einen Seelentröster.
Aber auch ohne Grund kann man sich mal mit einem leckeren Grießbrei verwöhnen!
Mit übrig gebliebenen, kalten Grießbrei kann man auch noch einige leckere Sachen machen.

Grießbrei mit Kirschkompott


Zutaten für 4-5 Personen


Für den Grießbrei

800 ml Milch
200 ml Sahne
6 TL Zucker
1 TL Zimt
Vanillearoma oder Vanillezucker
1 Prise Salz
evtl. 1 -2  Eigelb
90 - 110 g Weichweizengrieß (Leute mit einer Glutenunverträglichkeit können hier Polenta, also Maisgrieß verwenden - schmeckt genau so gut)

Für das Kirschkompott

1 Glas Schattenmorellen
2 TL Zimtzucker
1 1/2 TL Kartoffelstärke

Zubereitung:


Grießbrei


Den Grieß in eine Schüssel geben und mit ca. 200 ml Milch anrühren.

Restliche Milch mit der Sahne, Zucker, Zimt, Vanillearoma und Salz in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen lassen.

Den angerührten Grieß hinzufügen und unter ständigem Rühren so lange vor sich hin köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Nun nach bedarf noch 1-2 Eigelb zügig unterrühren. Jetzt darf der Grießbrei nicht mehr kochen - sonst gerinnt das Ei.


Kirschkompott


Die Schattenmorellen in einen Topf geben - etwas Saft abschöpfen und darin die Stärke glattrühren. Die angerührte Stärke wieder zurück zu den Kirschen geben, verrühren.

Zimtzucker dazu geben und die Kirschen aufkochen lassen. Nun sollte der Saft der Kirschen etwas dicklich sein. Wenn ihr es dicker mögt, rührt einfach etwas Kartoffelstärke in etwas kaltes Wasser und gebt dieses zu den Kirschen. Noch einmal aufkochen lassen.
Kirschkompott abschmecken und in eine Schüssel füllen



Grießbrei in einen tiefen Teller geben, Kirschkompott dazu geben und servieren.



Glutenfreier Zwetschgendatschi mit Streuseln

Wer mich auf facebook verfolgt, hat vielleicht am Samstag meinen verärgerten "Schrei" gelesen.
Ich habe meinen ersten glutenfreien Zwetschgendatschi gemacht - bis er im Ofen war, lief alles gut - aber dann liefen die Streusel davon. Meine Mutter schob das auf die Streusel - ich denke, dass es eher die eingefrorenen Zwetschgen waren - was meint ihr?



Jedoch  schmeckt er bis auf den zu dick geratenen Rand sehr lecker-  und er ist nach 2 Tagen schon restlos aufgegessen.


Glutenfreier Zwetschgendatschi mit Streuseln


Zutaten für eine 26er Springform


Für den Hefeteig

200 g Reismehl
100 g Kartoffelstärke
1 TL Guarkernmehl
20 g frische Hefe (ca. 1/2 Würfel) 
30 g Zucker
1 Ei
100 ml lauwarme Milch
80 g weiche Butter
Zitronenabrieb von 1 unbehandelten Zitrone

Für die Füllung 

ca. 1 kg entsteinte Zwetschgen
2 EL Zimtzucker

Für die Streusel

100 g Reismehl
50 g Kartoffelstärke
1 gestrichener TL Guarkernmehl
150 g Zucker
150 g kalte Butter
etwas Vanille-Butter-Aroma oder 1 Pck. Vanillezucker

Zubereitung


Hefeteig:

Reismehl, Kartoffelstärke, Guarkernmehl und 1 Prise Salz miteinander vermischen. In die Mehlmischung eine Vertiefung drücken. Da kommt jetzt 1 TL vom Zucker rein. Dazu bröselt ihr die Hefe und gießt die lauwarme Milch dazu. Etwas verrühren. Die Schüssel abdecken und in lauwarmes Wasser stellen und 15 Minuten ruhen lassen

Streusel:

Reismehl, Kartoffelstärke, Guarkernmehl und Zucker miteinander vermischen. Kalte Butter in kleine Stücke dazu geben, ebenfalls das Aroma dazugeben und alles rasch zu Streuseln verarbeiten. Die fertigen Streusel in der Zwischenzeit kalt stellen.

Hefeteig:

Inzwischen ist der Vorteig fertig. Nun kommt das Ei, die Butter und der Zitronenabrieb dazu. Jetzt alles zu einem Teig verarbeiten und so lange kneten, bis der Teig sich vom Schüsselrand löst. Wieder abdecken und ins lauwarme Wasser stellen - hier darf sich der Teig etwa eine Stunde ausruhen.

Nach einer Stunde wird eine 26er Springform eingefettet. Den Teig in die Form geben und auf dem Boden verteilen (ich habe den Teig auch am Rand hochgezogen - kann das aber nicht empfehlen)

Die Zwetschgen von aussen nach innen Dachziegelartig auf den Hefeteig legen, mit 2 EL Zimtzucker bestreuen. Die Streusel auf den Zwetschgen verteilen.

Den Zwetschgendatschi bei 170 °C ca. 45 - 50 Minuten backen.

Dazu schmeckt frisch geschlagene Sahne.